Guillaume Paoli und Gäste: ICH WÜRDE NACH VORNE SCHAUEN, WENN ICH WÜSSTE, WO HINTEN LIEGT

8.00

Station drei: Unter den Linken mit Luise Meier, Ingo Schulze und Raul Zelik.

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Guillaume Paoli und Gäste: ICH WÜRDE NACH VORNE SCHAUEN, WENN ICH WÜSSTE, WO HINTEN LIEGT #1

8.00
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Beschreibung

 

#3 Unter den Linken

Eine gedankliche Ortung in vier Stationen

Unruhe im Lande, das Koordinatensystem spielt verrückt. Wer weiß noch Bescheid, wo sich links, rechts, oben, unten, vorwärts oder rückwärts befinden? Wie im versprengten Ameisenhaufen werfen sich alle gegenseitig vor, die Orientierung verloren zu haben. Augenscheinlich bewegt sich etwas, bloß in welche Richtung? Etwas Neues entsteht, doch ob das Neue auch begehrenswert ist, hängt von unserer Geistesgegenwart ab. Hundert Jahre nach Dada werden die aktuellen Sollbruchstellen des europäischen Lebens erkundet. Hundert Jahre nach der Novemberrevolution wird zum Generalstreit aufgerufen.

Der Demotivationstrainer und Philosoph Guillaume Paoli lädt ausgewiesene Gäste zur Diskussion. Eine gedankliche Ortung in vier Stationen:

 

Dienstag, 13. November 2018
Station drei: Unter den Linken

Seit Gründung der Sammlungsbewegung „aufstehen“ tun die Linken wieder das, was sie am besten können: sich streiten. Eine gute Gelegenheit, grundsätzliche Fragen zu stellen. Wie verhalten sich Parteipolitik und Basisbewegungen, Moral und Realismus, Diversity und Klassenstandpunkt, Populismus und Prinzipienfestigkeit zueinander?

mit
Luise Meier,
Autorin des spritzigen Manifests „Mrx Maschine“ schlägt eine (erklärungsbedürftige) „Fuck-Up-Strategie“ vor.
Ingo Schulze, vielfach preisgekrönter Schriftsteller (zuletzt: „Peter Holtz“), hofft, dass „Aufstehen“ einen Zusammenschluss ermöglichen wird, der die Politik verändern könnte.
Raul Zelik, Verfasser zahlreicher Romane und Sachbücher und in seiner Freizeit im Vorstand der Partei Die Linke, hält im Prinzip viel von Bewegungen, von dieser aber nichts.

 

Guillaume Paoli, Berlinfranzose, war Mitbegründer der Glücklichen Arbeitslosen, freiberuflicher Demotivationstrainer, Hausphilosoph am Leipziger Centraltheater, zuletzt Veranstalter der Gesprächsreihe „Im Zentrum des Übels“ im Roten Salon der Volksbühne. Er ist Autor zahlreicher Essays und Buchbeiträge. Im Dezember 2017 erschien sein Buch „Die lange Nacht der Metamorphose. Über die Gentrifizierung der Kultur“. Darin durchschreitet er polemischen Schrittes die Jetztzeit und liefert eine fundamentale Analyse derselben. Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung: „Die ›Lange Nacht der Metamorphose‹ ist ein sehr gutes und sehr wichtiges, ein außergewöhnliches Buch. Jeder, der wirklich wissen möchte, in was für einer Zeit wir noch mal leben und wie man darüber sinnvoll nachdenken kann, sollte es lesen. Mehrmals.“

www.guillaumepaoli.de

 

Weitere Stationen:

Dienstag, 27. November 2018
Station vier: Entfremdungsministerium
mit Friederike Bernhardt, Manuel Harder

 

In Zusammenarbeit mit

Matthes & Seitz Berlin ist ein unabhängiger Verlag, der 2004 von Andreas Rötzer gegründet wurde. Neben Klassikern in Neuübersetzungen liegen die Schwerpunkte auf deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, russischer Literatur sowie auf französischen Gegenwartsautoren und Autorinnen. Das umfangreiche geisteswissenschaftliche Sachbuchprogramm mit den Schwerpunkten Philosophie, politische Theorie und Kunst- und Kulturwissenschaften will einen Beitrag zu aktuellen politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Debatten leisten.

www.matthes-seitz-berlin.de

 

TICKETS 8€/6€ erm./5€ Berlin-Pass

 

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