FC Martha + Stefanie

14.00

“love is the feeling that you feel that you feel what you feel that you feel what you never felt before when you felt it”

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FC Martha + Stefanie #1

14.00
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Beschreibung

28. Oktober 2018 | 16 Uhr

 

Theater + Lesung

FC Martha

“love is the feeling that you feel that you feel what you feel that you feel what you never felt before when you felt it” (y.h.)

 

Wir nennen es die Anarchie der Fantasie. Aber das ist nicht neu. Das ist eine Wiederholung. Wir durchforsten uns, bis wir die Autoren unserer eigenen Geschichte geworden sind, bis wir von den Botschaftern zur Botschaft werden. Rainer Werner Fassbinders Psychothriller „Martha“ macht sichtbar, wohin unbewusste Wiederholung uns geführt hat. Martha und Helmut begegnen einander in Rom, kurz nachdem Marthas Vater gestorben ist. Jetzt wäre für einen kleinen, schwindelerregenden Moment eine Liebe möglich. Yes, whatever love means. Doch geprägt vom autoritären Geist der Eltern nimmt das Paar ganz selbstverständlich Rollen ein, die sich Herrscher und Unterworfene nennen. Eine sadomasochistische Dynamik bestimmt ihre Ehe, die vielleicht verletzt, vielleicht tötet.

FC Martha fragt: Wie können wir von Unterdrückung erzählen, ohne sie zu reproduzieren? Wann betreten Begriffe wie Solidarität und Begegnung die Bühne? Was ist das Gegenteil von Unterdrückung?

FC Martha heißt, jemanden in den Himmel heben. Sich um sich selbst, um dich und um mich drehen, dorthin, wo wir noch nie waren. Der Versuch einer Begegnung, die ein Aufstand ist. Wir wollen die Freiheit nutzen, um frei zu sein, ja.

 

MIT Marten Korte, Rosa Lembeck, Magdalena Mitterhofer, Lennart Wolter

 

REGIE Marie Stolze

DRAMATURGIE Saskia Ottis

BÜHNE Eva Lillian Wagner

KOSTÜME Isabelle Edi, Esther von der Decken

BÜHNENBILDASSISTENZ Anna Armann

KOMPLIZEN Fabian Dämmich, Fabian Thon und Martin Mainz

 

Ein Studienprojekt III Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater, in Zusammenarbeit mit der Bühnenraumklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK), den Fachbereichen Gestaltung/Kostümdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), dem Masterstudiengang Dramaturgie der Theaterakademie und dem Thalia Theater.

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Stefanie

Grande Dame der Lessingstraße

 Im Rahmen des Theaterprojektes 7 Todsünden in Bremerhaven am Stadttheater Bremerhaven beschäftige sich die Autorin Lisa Danulat mit der dritten Todsünde, der Wollust. Dafür interviewte sie eine ehemalige Sexarbeiterin der Lessingstraße. Stefanie erzählt von ihren guten alten Zeiten in den 90ern und beschreibt die Situation von Sexarbeiterinnen heute. Auf die unkonventionellen Fragen der unbedarften Reporterin antwortet Stefanie nüchtern, offen und mit sehr eigenem Humor: „Lichtschläuche, vollgestaubte Plastikblumen, Teppiche haben in Puffs auch nichts mehr zu suchen. Die Zeiten sind vorbei, ne?“

Es lesen die Berliner Schauspielerinnen Amy Benkenstein und Stella Adorf.

 

Amy Benkenstein wurde 1990 in Berlin-Buch geboren. Sie studierte an der HfS „Ernst Busch“ und stand seit ihrem Abschluss 2016 für diverse Film- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Zudem arbeitet sie als freie Schauspielerin im Theater, unter anderem an der Neuköllner Oper, dem Theater Graz und dem Theater Rostock.

Lisa Danulat, geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte Philosophie in Frankfurt/Main, Schauspiel in Freiburg und Szenisches Schreiben in Graz. Von 2006 bis 2008 war sie dramaturgische Mitarbeiterin am Schauspiel Frankfurt. Im selben Jahr gewann sie mit Too low terrain bei den Mainzer Autorentagen Text trifft Regie den Preis für das beste Stück. 2009 wurde ihr Jugendstück „Topinambur“ zum Berliner Theatertreffen der Jugend eingeladen. 2010/2011 war sie Hausautorin am Staatstheater Mainz. Für Das Haus der Jeanne Calment wurde sie mit dem NRW Dramatikerinnen-Preis 2012 ausgezeichnet. 2016 erhielt sie ein Stipendium für das arbeitsatelier vom DRAMA FORUM von uniT – durchgeführt mit dem Deutschen Literaturfonds und dem Schauspielhaus Graz; 2017 nahm sie an der Schreibwerkstatt des Hans-Gratzer-Stipendiums am Schauspielhaus Wien teil. 2018 ist Lisa Danulat Stadtschreiberin in Paderborn.

www.danulat.com

 

TICKETS 14€/ 8€ erm./5€ Berlin-Pass

 

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