Emilia de Fries – Ophelia 2.0

14.00

aka „O.“ – Ophélie l’Anarchie. Nach Motiven von William Shakespeare.

TICKETS
×

Emilia de Fries - Ophelia 2.0 #1

14.00
Kategorie:

Beschreibung

4. November 2018 | 16 Uhr

 

Uraufführung

Emilia de Fries – Ophelia 2.0
„O.“ – Ophélie l’Anarchie

Text von Emilia de Fries und Marleen Ilg nach Motiven von William Shakespeare

Wächterin meines Geistes war ich von Beginn an selbst und für mich allein. Schotten dicht. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Meute an Beschützern: Flucht statt Fluss! Ophelia bricht auf zu neuen Ufern. Es gibt ein Außen und ein Innen. Wenn das eine brüllt, kann das andere noch schweigen. Muss es aber nicht. Also raus mit der Sprache. Und zwar mit Substanz! Ich, Ophelia, heute O. Wo keine*r hinhört, kann jede*r sprechen wie´s gefällt. Vorübergehend findet sich Zuflucht, bloß der Fluchtpunkt schwirrt noch umher.

Ophélie l’Anarchie ist eine laute Annäherung an eine leise Figur. Als schemenhafter Charakter erscheint Ophelia als ein Instrument ihrer Umgebung. Herausgelöst aus dem Korsett ihrer Figur, widmet dieses Projekt ihr ein eigenes Stück. Die immer Reagierende wird zur Protagonistin O. Wir schreiben das Jahr 1600 und 2018. O. stellt sich Fragen über Rollenbilder und Staatsformen, reflektiert ihre Vergangenheit und sammelt selbstkritisch ihre Gedanken für eine mögliche Zukunft. Emilia de Fries positioniert sich als Autorin und sucht gemeinsam mit ihrem Team nach Sprache, Vorgang und Musik für das Prinzip O. – nicht nur der Emanzipationsvorgang einer Schauspielerin aus Stadttheaterstrukturen und überkommenen Geschlechterbildern, sondern auch die Fragestellung nach Gestaltung der eigenen Biographie, Transformation und Identität im Heute.

ES SPIELEN Malcolm Kemp,  Emilia de Fries
REGIE Emilia de Fries
TEXT Marleen Ilg, Emilia de Fries
DRAMATURGIE Linda Sepp, Marleen Ilg
BÜHNE UND KOSTÜM Anna Kurz
MUSIK Malcolm Kemp
ASSISTENZ Sina Kerschbaum

Emilia de Fries

Verpflichtet sich während ihres Schauspielstudiums an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Ensemble des dortigen Staatstheaters. Anschließend am Stadttheater Aachen. Rettet mit diversen Kollegen eine kleine Spielstätte vor ihrer Schließung und darf drei von fünf Jahren als Protagonistin auf der großen Bühne spielen, bevor sie sich auf eigene Produktionen konzentriert. 2015 geht sie nach Berlin, um Bewegung zu provozieren. Mitarbeit bei den Theatergruppen Prinzip Gonzo und Costa Companie. Seit 2017 eigene Produktionen.

Home

Marleen Ilg

Studierte Philosophie und Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Während des Studiums war sie an der Organisation verschiedener Vortragsreihen im Bereich interdisziplinäre Philosophie beteiligt. Ab der Spielzeit 2014/15 war sie als Regieassistentin am Deutschen Theater in Göttingen engagiert, inszenierte selbst den Monolog „Die Halbierten“, begleitete Inszenierungen als Produktions-Dramaturgin und entwickelte mit anderen Ensemble-Mitgliedern die Veranstaltungsreihe „In der Bellevue Bar mit…“, sowie Ausgaben des Formats „DT Nacht-Bar“. Zuletzt studierte sie Dramaturgie im Master an der HfS „Ernst Busch“. In diesem Kontext entstanden weitere Arbeiten, die alle im bat-Studiotheater zu sehen waren.

Linda Sepp

Studierte Physical Theatre an der Scuola Teatro Dimitri (CH) und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim/Université de Marseille (D/FR). Als künstlerische Assistentin begleitet sie fortlaufend die Performances Lecture For Every One sowie Oblivion von Sarah Vanhee/CAMPO (BE). Für Lea Moros Tanzperformance The End of the Alphabet war sie als Dramaturgin tätig. Das Performancekollektiv Christians//Schwenk unterstützte sie als Produktionsdramaturgin. Derzeit arbeitet sie im Produktionsteam des Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen der Berliner Festspiele.

Anna Kurz

Geboren 1990 in Hamburg. Bühnen-und Kostümbildstudium an der Toneelacademie in Maastricht und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Während des Studiums bereits eigene Arbeiten am Stadt Theater Het Laagland in Sittard, dem Staatstheater Oldenburg, dem ANSI Theater und der Opera Zuid in Maastricht. Verliebt sich während des Studiums im Auslandssemester in die Stadt Berlin und wegen geht 2016 als freie Bühnen- und Kostümbildnerin und Assistentin dorthin zurück, arbeitet unter anderem am Maxim-Gorki-Theater und der Schaubühne.

Malcolm Kemp

In London geboren, erhielt er ab seinem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. Er studiert Jazzgitarre am Konservatorium Maastricht und macht dort seinen Bachelor Abschluss und postgraduate. Nach seinem Studium Kompositionsunterricht bei dem zeitgenössischen Komponisten Michael Reudenbach. In dieser Zeit beginnt Kemp Filmmusiken zu komponieren. Inzwischen auch als Arrangeur und Orchestrator tätig, unter anderem für das Sinfonieorchester Aachen und die Deutsche Kammerakademie Neuss. Er ist Mitbegründer der Hip-Hop Combo „Dlé“, dessen Debüt Album 2016 bei Kreismusik veröffentlicht wurde und am Deutschen Theater Berlin mit Corinna Harfouch aufgeführt wurde.

http://malcolmkemp.com

 

TICKETS 14€/8€ erm./5€ Berlin-Pass

TICKETS

Foto: ©David Dollmann

 

 

TICKETS 14€/8€ erm./5€ Berlin-Pass

 

TICKETS

 

Foto: ©David Dollmann

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Emilia de Fries – Ophelia 2.0“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.