Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir – Fluxus-Oratorium von Christoph Schlingensief, D 2008

8.00

DVD-Premiere mit Gästen.

 

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Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir - Fluxus-Oratorium von Christoph Schlingensief, D 2008 #1

8.00
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Beschreibung

30. November 2018 | 20 Uhr

 

DVD-Premiere mit Gästen  

Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir

Fluxus-Oratorium von Christoph Schlingensief, D 2008

(in Zusammenarbeit mit Filmgalerie 451)

 

Christoph Schlingensiefs Fluxus-Oratorium verkehrt die Vorzeichen: Aus Opfern werden Täter, aus Gejagten Jäger. Das Fremde wird Freund und das Vertraute zum Rivalen, weil man es nicht mehr fassen kann.

Angst ist der Fels, auf den Schlingensief seine Kirche baut. „Die Angst in mir ist die Angst vor mir“, schreibt er in den Notizen einer Reise, an deren vorläufigem Ende und in weiter Ferne niemand anderes auf ihn wartet als er selbst. Der Weg zum Altar führt nicht durchs Mittelschiff. Er führt durch die Katakomben und auf den Glockenturm, in den Beichtstuhl – und immer wieder ins Oratorium, den Betraum. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Warum habe ich mich verlassen, mein Gott?“

Mit Musikern, Darstellern und Angstspezialisten aus verschiedenen Kulturen entwirft Schlingensief Bilder, Litaneien und Rituale, die dem Eindringling nachspüren und mit dem Fremden bekannt machen, das man selber ist.

 

MIT Margit Carstensen, Angela Winkler, Mira Partecke, Komi Mizrajim Togbonou, Stefan Kolosko, Karin Witt, Horst Gelonnek, Kerstin Grassmann, Norbert Müller, Achim von Paczensky, Klaus Beyer u.v.a.

 

„Die Kirche der Angst ist etwas Neues: Schlingensief ist der abwesende Gast und machtvolle Regisseur dieses Abends, eines Abends, der davon handelt, wie Krankheit ein Leben beendet, das eines Kindes, und ein neues beginnen lässt, das eines Erwachsenen. Die Kirche der Angst ist ein Spiel mit dem Tod, aber kein trockenes, schwarzhumoriges, sondern ein barockes, überbordendes, verrücktes.“ Die Zeit, 26.09.2008

 

In Zusammenarbeit mit

Die Filmgalerie 451 produziert, verleiht und veröffentlicht Filme, die inhaltlich und formal etwas wagen. Viele der Regisseure, die mit der Filmgalerie zusammenarbeiten, sind Außenseiter im Filmbetrieb, sie sind innovativ und unangepasst. Dazu gehören Filme von „Klassikern“ des deutschen Films wie Werner Schroeter, Roland Klick und Hans-Jürgen Syberberg, Experimente von Christoph Schlingensief und Heinz Emigholz, ebenso wie junges Kino von Omer Fast, Angela Schanelec, Robert Schwentke und die Filme der Filmgalerie-Macher Irene von Alberti und Frieder Schlaich.

www.filmgalerie451.de

 

TICKETS 8€/6€ erm./5€ Berlin-Pass

 

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